An der Vogelspinne und ihrer Feindin der “Tarantula Hawk”-Wespe haben wir es gesehen, im Regenwald haben Spinnen und Insekten andere Dimensionen. Das gilt auch für Ameisen. Nachdem die andere Gruppe ein Biwak entdeckt hatte, ein temporäres Nest, das nur aus den Körpern der das Nest bewohnenenden Wanderameisen (Eciton sp.) besteht, machte ich mich am nächsten Tag noch einmal auf die Suche.
Über hundert Meter vom Neststandort des Vortags entfernt fand ich eine große Ameisenstraße, folgte ihr ins Dickicht und konnte das Nest tatsächlich unter einer Baumwurzel entdecken. Die Bilder vom Biwak (auch Bivouac) der Wanderameisen (auch Treiberameisen, army ants) sprechen für sich.

Strasse zum Nest (Eciton sp.); Foto: FM

Das Biwak unter einer Baumwurzel.

Biwak näher. Die Wanderameisen hängen von der Wurzel in Ketten herab, welche die Grundstruktur des Nestes bilden und durch weitere Arbeiterinnen verknüpft werden.

Wanderameisensoldat (army ant soldier).
Tolle Bilder! Weiter so!
Solche Berichte wollen wir lesen. Mit den Bildern scheint es ja jetzt auch zu klappen. Gut gemacht. Dran bleiben.
ja wir sehen du hast spass dort…. wenn nur genug ameisen dort herumrennen…. ich denk da hast jetz schon mehr ameisen auf einmal photographiert als de dir vorstellen hättest können. freut uns!!!
die berichte sind hervorragend