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Archive for März 2010

Bei entsprechendem Klima ist Wald in weiten Teilen der Erde die dominante Vegetationsform. Ohne menschlichen Eingriff wäre fast ganz Mitteleuropa von einem geschlossenen Buchenwald überzogen. Eigentlich sollte es in der Gegend um Pró-Mata ähnlich sein, aber tatsächlich findet man hier keinen durchgehenden Araukarienwald, sondern ein Mosaik aus kleinen Wäldchen und Grasflächen dazwischen. Nun die Frage: Ist es menschlicher Einfluss oder ein natürlicher Prozess, der diese Landschaft formte?

Auf einer Wanderung durch die Umgebung der Forschungstation Pró-Mata diskutierten wir für einzelne Flächen, welche Erklärung für ihr Erscheinungsbild zutreffen könnte. Auch verglichen wir die Vegetation einer ungenutzten Fläche mit einer Kuhweide. Hier zeigte sich, dass auch vom Menschen genutzte Flächen eine wertvolle Artenvielfalt aufweisen können, sofern die Nutzung mit dem Ökosystem in Einklang steht.

Unser Weg war beschwerlich, doch eine kurze Pause an einem Wasserfall mit einer angenehmen Badetemperatur von 16° C versüßte unser Unternehmen.

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Gestern wurde unser Team nochmals verstärkt: Prof. Roland Irslinger von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg. Seit fast 30 Jahren lehrt er dort Klimatologie, Geologie und Standortkunde und begleitet seit vielen Jahren auch das Geoökologie-Praktikum auf Pró-Mata. Mit seiner Expertise in der Bodenkunde und den Wechselbeziehungen zwischen Boden, Klima, Geologie schließt er den Kreis zwischen Vegetation und Geologie.

Prof Roland Irslinger von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.

Als ersten Streich sprachen wir ein Bodenprofil an, um zu verstehen, worauf die Pflanzen wachsen, die uns Martin Ebner in den vergangenen Tagen vorgestellt hat.

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Not macht erfinderisch: so kann man auch bei strömenden Regen im Freien dozieren:

links und rechts: Dienstfahrzeuge der Universität Tübingen mit je acht Studierenden, dazwischen Martin Ebner zum Thema Erdgeschichte.

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In gut eineinhalb Wochen ist es wieder soweit: das traditionelle Fußballspiel Tübinger Brasilienexkursion gegen eine Auswahl der Tübinger Partneruniversität Santa Cruz do Sul. Nach nunmehr über fünf Wochen gemeinschaftsbildender Maßnahmen geht es nun abends zwischen Freiland und Vorträgen ans harte Vorbereitungstraining.

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Nach der planmäßigen Abreise vom Prof. Hampp, Prof. Grüninger, Prof. Magel und HiWine Schmollinger übernahm heute Mittag Dr. Martin Ebner das Zepter. Mit einem Doppeldiplom in Geologie und Biologie und langjähriger Geländeerfahrung rund um Pró-Mata ist er prädestiniert für geoökologische Feldarbeit. Da wir ja seit dem Pantanal wasser- und schmutzresistent sind, ging es dann trotz strömenden Regens raus zur ersten Vegetationsaufnahme.

Beim Regen in der Campos-Vegetation unterwegs.

Nach getaner Freilandarbeit im Dauerregen gönnte sich ein Teil der Gruppe noch ein genüßliches Bad im langsam über die Ufer tretenden See. Seit Bestehen Pró-Matas war er nie so voll.

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Im Unterschied zum letztjährigen Eldorado der Stechmücken sind wir jetzt seit fast einer Woche in dem des Regens und des Nebels.

Aber nicht zuletzt dank guter und üppiger Verpflegung bleibt die Stimmung in der Forschungsstation ungebrochen gut.

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Prof. Hampps Spezialgebiet: die Physiologische Ökologie der Pflanzen. Der Mensch passt sich an seinen Aufenthaltsort vor allem durch die Wahl seiner Kleidung und gegebenenfalls durch einen adäquaten Sonnenschutz an. Für Pflanzen gestaltet sich die Anwendung von Sonnencreme etwas problematisch. Daher haben sie verschiedene Pigment- und Regelsysteme entwickelt, um ihren Photosynthese-Apparat auf die jeweiligen Lichtverhältnisse zu optimieren.

Diese Mechanismen haben wir mit Chlorophyllfluorometer und Porometer an Licht- und Schattenpflanzen untersucht, um diese Anpasssungen und ihre ökologische Relevanz besser zu verstehen.

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