Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Associação Mico-Leão-Dourado’

Am Montag besuchten wir die Rebio de Poço das Antas, in der sich die NGO Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) seit 40 Jahren für den Erhalt der nach wie vor gefährdeten Goldenen Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia) einsetzt.

Wie in den vergangenen Jahren (z. B. 2017) wurden wir im Gelände zu einer der habituierten Gruppen geführt.

Vorher mussten wir aber wegen der nach wie vor bestehenden Gefahr durch Gelbfieber – nicht nur für Menschen, sondern insbesondere auch für die Äffchen – Formulare ausfüllen und unsere Gelbfieber-Impfbescheinigungen vorlegen.

Besendertes Tier

Leontopithecus rosalia auf Futtersuche an einer Bromelie

Hybrid von Krallenäffchen (Callithrix jacchus × penicillata) als direkter Konkurrent im Gebiet

Luís Paulo Marques Ferraz erläuterte uns den Fortgang der Dinge in Sachen Gebietserweiterung und Bemühungen um eine Grünbrücke über die mitten durch das Projektgebiet führende und inzwischen vierspurig und autobahnähnlich ausgebaute BR 101, die Rio de Janeiro mit dem Offshore-Ölförderungsgebiet bei Macaé verbindet.

Wir sind inzwischen die stetigste Besuchergruppe aus dem In- und Ausland!

Vortrag von Rafael über die Arbeit von ICMBio

Advertisements

Read Full Post »

In ARTE wird am 16.12.2017 um 10:45 Uhr ein Bericht über den Küstenregenwald Brasiliens und die dort noch lebende Population von Goldenen Löwenäffchen gezeigt, National Geographic brachte auch einen Artikel über die Tierart. Wir werden die Feldstation der Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) im März voraussichtlich wieder besuchen.

Read Full Post »

Heute fuhren wir bei Sonnenwetter zu den Goldenen Löwenäffchen (mico-leão-dourado, Leontopithecus rosalia), etwa 1,5 Stunden Fahrzeit ostnordöstlich von Rio.

In den 1960er Jahren war die Population auf etwa 200 Tiere geschrumpft, weshab Zoologen Alarm schlugen. Seit den 1970er Jahren bemühen sich diverse Organisation um den Schutz der Art und ihrer Lebensräume, seit 1992 wird die Arbeit von der Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) koordiniert.

Wir wurden von Oberlan und Bragança zu einer der beiden für Demonstrationszwecke habituierten Gruppen geführt, die zudem in dem dichtwüchsigen Küstenregenwaldrest beinahe nur per Peilsender aufzufinden sind.

DSC01641_MKoltzenburg DSC01642_MKoltzenburg

Die Tiere werden mit Bananen angelockt und kommen recht nah an uns heran. Dies ist eine Methode, einen kleinen Teil der durch die Schutzmaßnahmen inzwischen auf 3200 Tiere angewachsenen Gesamtpopulation interessierten BesucherInnen näher zu bringen und durch die unmittelbare Beobachtung Sympathiewerbung zu machen.

DSC01666_MKoltzenburg DSC01656_MKoltzenburgDSC01663_MKoltzenburg DSC01655_MKoltzenburg

Im Anschluss erläuterte uns Luís Paulo Marques Ferraz in der Station Poço das Antas die aktuellen Strategien zum Schutz der Art.

DSC01684_MKoltzenburg DSC01690_MKoltzenburgDSC01692_MKoltzenburg

Das größte aktuelle Problem ist, dass die Straße BR 101 die Teilpopulationen trennt und zudem derzeit vierspurig ausgebaut wird. Die Diskussion um Grünbrücken ist hier sehr zäh und war bislang nicht von Erfolg gekrönt (in Baden-Württemberg trägt immerhin der sogenannte Generalwildwegeplan dazu bei, kritische Stellen insbesondere bei Straßenbauvorhaben aus Sicht des Artenschutzes zu bewerten und ggf. entsprechende Kreuzungsmöglichkeiten einzuplanen).

Wir überreichten Fotos von unserem letzten Besuch vor zwei Jahren. Und wurden auf Facebook verlinkt.

DSC01681_MKoltzenburg DSC01699_MKoltzenburg

 

Read Full Post »

Erneut besuchten wir die Goldenen Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia), die von der Associação Mico-Leão-Dourado betreut werden. Die Fragmente des Küstenregenwaldes liegen etwa 2 Fahrstunden nordöstlich von Rio de Janeiro.

Die Associação Mico-Leão-Dourado verfasste bei facebook einen Bericht über unseren Besuch.

Ruan Azevedo hielt uns einen Vortrag über das Schutzprojekt.

Ruan Azevedo hielt uns einen Vortrag über das Schutzprojekt.

Die habituierte Gruppe der Tiere wurde dieses Mal nicht wie in den Jahren zuvor mit Bananen angelockt, sondern suchte sich die Nahrung selbst. Dabei konnten wir unter anderem beobachten, wie ein Tier einen Frosch aus der bodennahen Laubstreu aufnahm und fraß.

Micoleao_IMG_8522_MKoltzenburg Micoleao_IMG_8521_MKoltzenburg Micoleao_IMG_8520_MKoltzenburg Micoleao_IMG_8519_MKoltzenburg Micoleao_IMG_8518_MKoltzenburg

Read Full Post »