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Posts Tagged ‘Federsee’

Am Wochenende vom 23.-25. Juni 2017 trafen sich die TeilnehmerInnen der Exkursion und des Geoökologischen Geländepraktikums zum traditionellen Nachtreffen in der Federseestation der Universität Tübingen in Bad Buchau. Begleitend zu einer Serie von Seminarvorträgen wurde die Fauna des Federsees beobachtet und als Ausschnitt der Biotoptypenvielfalt auch der „Wackelwald“ aufgesucht.

Gespinstmotten-Kokon

Kopfüber-Fotografie

Vortragsprogramm

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Die Brasilienexkursion liegt schon einige Monate zurück, im Kopf der Teilnehmer ist sie dagegen noch präsent. Deshalb trafen sich Studierende der Exkursionen und Geoökologischen Gelände-Praktika 2016, aber auch aus 2015, erneut an der Federsee-Station in Bad Buchau.

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Bei herrlichstem Oktoberwetter und bestem Licht

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war es eine Freude, vom Federseesteg aus Vögel zu beobachten.

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Und wie immer im Herbst waren eine der Attraktionen die Bartmeisen, Panurus biarmicus (Fotos: Jonas B.).

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Die sieben Wochen Brasilien von Mitte Februar bis Mitte April hatten zwei Studierende in zwei ca. eine Stunde langen Filmen dokumentiert, in denen alle Stationen der Reise auf wunderbare Weise ins Gedächtnis zurückgerufen wurden. Jetzt geht es an die Vorbereitungen der 2017er Lehrveranstaltungen in Brasilien.

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Beim Nachtreffen zu Exkursion und Geoökologischem Geländepraktikum in Brasilien 2014 an der Federsee-Station des Lehrstuhls für Vergleichende Zoologie in Bad Buchau trafen sich (fast) alle Teilnehmer von 2014 und einige von 2013. Bad Buchau ist mit seinen Pfahlbauten seit einigen Jahren UNESCO Weltkulturerbe.

Federsee-Museum

Federsee-Museum

Neben dem Fußballspiel Brasilien – Kolumbien gab es an den 2 ½ Seminartagen Referate, Wissens- und Fotoaustausch und alles, was dazugehört, wenn man 4 resp. 7 Wochen zusammen in Brasilien unterwegs war.

 

Die Kickerei ist nicht zu umgehen.

Brasilien schlug sich unter unseren Augen wacker gegen Kolumbien.

Während des Seminars lauschen die Studierenden den Vorträgen.

Während des Seminars in der Federsee-Station lauschen die Studierenden den Vorträgen.

Pilze am Rio Cristalino

Über unseren Guide Alfredo vom Rio Cristalino hatten wir vor 2 Jahren Kontakt zu Susanne und Andreas aufgenommen, die schon mehrere Male am Rio Cristalino verweilten. Susanne ist Pilzsachverständige (DGfM) und
hat dieses Jahr das Großprojekt „Pilze am Rio Cristalino“ begonnen.

Susanne bei Ihrem Vortrag über Pilze am Rio Cristalino

Susanne bei Ihrem Vortrag über Pilze am Rio Cristalino

Bei mushroomobserver erhält man nach Eingabe des Fundorts „Cristalino Jungle Lodge, Alta Floresta, Mato Grosso, Brazil“ Pilzfotos von Susanne Sourell und dem einen oder anderen Studierenden. Michael Koltzenburg ließ sich von der gut funktionierenden Community anstecken und stellt ab jetzt auch Pilze vom Rio Cristalino ein.

 

Nachtrag zu den beiden Lehrveranstaltungen 2014

An hochwasserführenden, namentlich kristallklaren Flüssen
Begannen die ersten Wanderungen zwischen Regengüssen
Im Walde Amazoniens und auf granitischen Erhebungen
Schon frühmorgendlich lohnten sich die ersten Bestrebungen
Von flatternd und bunt, gürtelig rund zu hüpfend und
Krabbelnd, rufend, schlängelnd ward gefund‘
Zu Morgen- und Abendstund, zu Lande und zu Wasser
Und man könnte meinen, es wurde zunehmend nasser
Denn zwar trocken war das größte Feuchtgebiet auf den Weiden
Doch unter Pantaneiros und Moskitos galt es Letztere zu meiden
Die sich vor häufigen Schauern mit teils langen Dauern
Vor höchster Hitze versteckt, ihr Leben in den Wäldchen verbrachten
Und in eben einem dieser beschlossen wir zu übernachten
Zu speisen, musizieren und unter Planen zu kauern
Zwischen Rinderherden, Pferden und Kaimanen im letzten Wasserloch
Beobachtet und gegenseitig und auf die Tapirbegegnung wartend noch
Nur Nachtvideos und Spuren, die ebenso von Ozelot, Puma und Jaguar
Bis der gebirgige Osten des Landes nächste Haltestation war
In Berg- und Nebelwäldern faszinierten uns vor allem Primaten
Menschengroß und klein und goldgelb, seltenste Arten
Gut gesinnt war uns auch der gemähnte Wolf in des Klosters Garten
Und nach den letzten langen gesteinüberquerenden Fahrten
Erreichten wir den kühlen Süden zwischen Araukarien, Flechten
Baumfarnen und antarktisch temperaturbeeinflussten Nächten
Auf mesozoischen Vulkanergüssen
Über fossilen Wüstendünen und kalten Bergflüssen
Letztendlich beendet mit einem Ballfest und anderen Genüssen
Bevor wir uns nun von Land und Menschen verabschieden müssen

Non-Anonymus, Brasilien 2014

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