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Posts Tagged ‘Martius’

Am 1.6.2017 besuchte Eckard Kupfer das Neotropenseminar in Tübingen, das zur zoologischen Exkursion nach Brasilien gehört. Dort stellte er das Spix und Martius Projekt vor, bei dem wir in Minas Gerais für einen Dokumentarfilm mitgewirkt hatten.

Eine Kurzversion des Films wurde bereits in Brasilien vorgeführt. Das gesamte Filmprojekt ist bis 2020 ausgelegt, so dass wir uns nächstes Jahr in Ilhéus mit dem Kamerateam wiedersehen.

EIne Woche davor wurde ein zweiter Spix und Martius-Film bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Wir arbeiten auch dabei mit. Verantwortlich ist hier die Produzentin Angelika Weber von OMNIS TERRA MEDIA GmbH.

Wir feuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

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Zur Vorbereitung der kommenden Exkursion nach Brasilien suchte Rainer Radtke bei einer Reise durch Deutschland folgende brasilienbezogene Orte auf:

Hasselfelde im Ost-Harz, Berlin, Höchstadt a. d. Aisch.

Dr. Blumenau und Fritz Müller

In Hasselfelde im Ost-Harz steht das Geburtshaus von Dr. Blumenau, nach dem die von ihm in Brasilien 1850 gegründete Stadt benannt ist. Einer der bedeutenden Bürger der „Kolonie“ war Fritz Müller. Zu Fritz Müller aus Blumenau, einem Weggefährten von Charles Darwin, hatte das Baden-Württembergische Brasilien-Zentrum der Universität Tübingen in 2012 eine Ausstellung und ein Symposium durchgeführt: 1,   2,   3.

Am Geburtshaus von Blumenau

Am Geburtshaus von Blumenau

Aus dem Museum

Aus dem Museum

Nach Fritz Müller benannte Straße

Nach Fritz Müller benannte Straße

Alfred Russel Wallace

In Berlin stellte PD Dr. Matthias Glaubrecht vom Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin, am 27.8.2014 sein neuestes Buch zu Alfred Russel Wallace: „Abenteuer am Amazonas und am Rio Negro“ im Ibero-Amerikanischen Institut vor. In 2013 hatte er bereits „Am Ende des Archipels – Alfred Russel Wallace. Ein Wissenschaftskrimi um die Entdeckung der Evolutionstheorie und den verwegensten aller Naturforscher“ publiziert. Beide Bücher sind außergewöhnlich lesenswert.

M. Glaubrecht bei der Buchpräsentation

M. Glaubrecht bei der Buchpräsentation

Johann Baptist Ritter von Spix

In Höchstadt a. d. Aisch steht das Geburtshaus und Museum von Johann Baptist Ritter von Spix. Mitte Oktober2014  feiert die Stadt das 10-jährige Bestehen des Spix-Museums und das 20-jährige Bestehen des Spix-Vereins.

Ausführliche Literatur zu Spix von Klaus Schönitzer, Zoologischen Staatssammlung München: 1,    2.

Das Spix-Museum in Höchstadt a. d. Aisch

Das Spix-Museum in Höchstadt a. d. Aisch

Tafel am Geburtshaus von Spix und dem heutigen Museum

Tafel am Geburtshaus von Spix und dem heutigen Museum

 

Titelblatt des ersten Bandes der Spix- und Martius-Reise von 1817 - 1820

Titelblatt des ersten Bandes der Spix- und Martius-Reise von 1817 – 1820

Der Reiseweg von Spix und Martius

Der Reiseweg von Spix und Martius

Spix-Denkmal in Höchstadt

Spix-Denkmal in Höchstadt

[Alle Fotos: Rainer Radtke 2014]

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Aras am Rio Tapajós

Aras am Rio Tapajós

Santarém liegt am Zusammenfluss des Rio Tapajós und des Amazonas. So ist es dann doch auch wieder. Vor einem halben Jahr mit den Studenten noch am Rio Cristalino, der nahe der Lodge in den Rio Teles Pires fließt, sich dann mit dem Rio Juruena zum Tapajós verbindet und sich hier in Santarém mit seinem grünen Wasser mit dem milchkaffeefarbenen Amazonas vereint.

Nein, es ist keine neue studentische Exkursion, es ist ein Besuch auf traditionsbewegtem Biologenboden. Spix und Martius waren hier (19. -23.9. 1819), am 1.7.1828 war es Hercules Florence, Expeditionsmaler bei der Langsdorff-Expedition (1822-1829), Alfred Wallace und Henry Bates (1839) sowie u.a. der deutsche Arzt Robert Christian Barthold Avé-Lallemant (1859).

Die Kirche war anscheinend das erste Gebäude in Santarém. Die Jesuiten bauten sie, ganz im katholischen Sinne, auf einen Friedhof der hier ansässigen Indianer. War ja auch sonst kein Platz da.

Kirche in Santarém

Kirche in Santarém

Im Hafen von Santarém

Im Hafen von Santarém

Im Hafen von Santarém

Im Hafen von Santarém

Harpyie im Zoo von Santarém

Harpyie im Zoo von Santarém

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Spix und von Martius waren bei der Anreise nach Santarém auf dem Amazonas gekentert. Aus Dankbarkeit, dass sie gerettet überlebten, liess von Martius nach der Rückkehr nach Erlangen ein Kreuz anfertigen, das er in die Kirche Nossa Senhora do Conceicão am Hafen schickte.

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Kirche Nossa Senhora do Conceicão

Gedenktafel

Gedenktafel

Auf der Suche nach den Flussdelphinen sehe ich Hoatzins. Der Hoatzin (Opisthocomus hoazin), auch Schopfhuhn oder Stinkvogel genannt, ernährt sich von Blättern, die er ähnlich Wiederkäuern verdaut. In der Literatur wird beschrieben, dass sein Fleisch deswegen stinkt und nicht verzehrt wird. Das ist am Tapajós definitiv anders. Hier wird er gejagt, dann wird ihm das „Fell über die Ohren“ gezogen und die Haut entfernt. Daraufhin wird der Vogel im Kräuterbad
gewässert und zubereitet.

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Auf meiner Suche nach den beiden im Amazonas vorkommenden Delfinarten (Inia geoffrensis und Sotalia fluviatilis) war auf dem Tapajós, rund 1.000 km von der Mündung des Amazonas in den Atlantik, die Flut stark wahrzunehmen.

Immerhin gesichtet: Inia geoffrensis

Immerhin gesichtet: Inia geoffrensis

Auf dem Fischmarkt in Santarém

Auf dem Fischmarkt in Santarém

Auf dem Fischmarkt in Santarém

Auf dem Fischmarkt in Santarém

So entspannen die urbanen Einheimischen am Tapajós.

So entspannen die urbanen Einheimischen am Tapajós.

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