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Posts Tagged ‘Pteronura brasiliensis’

Ariranhas in Cantão

„Helguinha“ zeigte sich vor wenigen Tagen im „Lago Grande“ des Cantão State Parks im brasilianischem Bundesstaat Tocantins. Damit ist sie der erste Riesenotter (Pteronura brasiliensis), welchen ich im Zuge meines Praktikums in der Forschungsstation des Instituto Araguaia in meine Daten aufnehmen konnte.

Hier der erste Teil des Berichts.

Der zweite Teil des Berichts.

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Sichtungen vom Rio Cristalino. Weitere Beschriftung und Berichte folgen!

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Gelbbrustara (Ara ararauna)

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Bare-necked fruitcrow (Gymnoderus foetidus)

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Gehaubter Kapuziner oder Haubenkapuziner (Sapajus apella, Syn.: Cebus apella)

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Amerikanischer Schlangenhalsvogel (Anhinga anhinga)

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Razor-billed Curassow (Mitu tuberosum)

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Harlekinbock (Acrocinus longimanus)

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Harlekin-Bock (Acrocinus longimanus)

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Riesenotter (Pteronura brasiliensis)

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White-browed Purpletuft (Iodopleura isabellae)

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White-winged Swallow (Tachycineta albiventer)

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Red-fan Parrot (Deroptyus accipitrinus)

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Kappenreiher (Pilherodius pileatus)

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Maria-da-praia (Ochthornis littoralis)

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Die Exkursion fängt gut an. Klammeraffen fühlen sich gestört und zeigen ihren Missmut durch Abwurf von Stoffwechselendprodukten auf die beobachtenden TübingerInnen. So etwas waren wir bisher nur von den Brüllaffen im Pantanal gewohnt (Hallo Felix!).
Heftiger Gewitterguss mit ohrenbetäubenden Donnerschlägen.
Damit keine Irrtümer aufkommen: Nein, es ist wieder großartig hier! Amazonian umbrellabird (Cephalopterus ornatus) am Nest, schwimmendes Halsbandpekari vor dem Boot, fischfressender Riesenotter (Pteronura brasiliensis) auf einem der vielen bei niedrigem Wasserstand herausschauenden Felsblöcke im Fluss, nach  dessen Verschwinden ein Kaiman (Caiman
crocodilus, Danke, Nils, für den Hinweis!)…

 

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Viele Ereignisse und Beobachtungen also schon am ersten Tag, und inzwischen ist unsere Gruppe nach Ankunft einer klausurbedingten Nachfolgerin auch vollständig.

Neue Pilzfunde vom Rio Cristalino werden wieder im Mushroom-Observer mitgeteilt!

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Die erste Woche am wunderschönen Rio Cristalino ist nun leider schon vorbei. Was uns Dreien (Hannah, Martine, Anna) wahrscheinlich am Besten in Erinnerung bleiben wird, ist unsere Begegnung mit den Riesenottern. Wir saßen gerade am Wasser und hielten nach Vögeln der hier 650 vertretenen Arten Ausschau, als wir von Gehaubten Kapuzinern (Sapajus apella) abgelenkt wurden, die in wenigen Metern Entfernung auf den Bäumen über den Steg sprangen. Als wir gerade wieder zurück zu unserer Hütte gehen wollten, hörten wir ein lautes Platschen. Direkt vor uns tauchten zwei Riesenotter (Pteronura brasiliensis) aus dem schwarzen Wasser des Rio Cristalino auf. Sie sind in weiten Teilen Südamerikas außergewöhnlich selten geworden. Sie wiegen bis zu 20 kg und können bis zu zwei Meter lang werden. Gleichzeitig bekamen wir allerdings nur jeweils entweder den bis zu 70 cm langen Schwanz oder die Schnauze der Otter zu sehen. Leider fuhr nach kurzer Zeit ein Boot in Richtung des Stegs. Die Otter holten kurz Luft und weg waren sie – Riesenotter können bis zu vier Minuten am Stück tauchen…

Riesenotter

Riesenotter

Auf der Rückfahrt von einem Trail flussaufwärts machten wir am nächsten Tag eine kurze Pause, um am Ufer eine Familie Weißnasensakis (Chiropotes albinasus) zu beobachteten. Die Ferngläser noch auf den Affen gerichtet, wies uns unser Guide Fino auf einen im Gebüsch versteckten Kaiman hin. Zu allem Überfluss zeigte sich nun auch noch ein südamerikanischer Fischotter (Lontra longicaudis) am anderen Ufer. Damit hatten wir die zweite der beiden Otterarten am Cristalino gesichtet. Ein Kunststück, das innerhalb von nicht einmal 24 Stunden bisher noch bei keiner Exkursion gelungen ist.
Später, im Pantanal auf der Fazenda Rio Negro, dort, wo eine Episode der beliebtesten Telenovela Brasiliens gedreht wurde, kamen alle Exkursionsteilnehmer in den Genuss, bis zu fünf Riesenotter gleichzeitig zu sehen und das über 30 Minuten lang.

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