Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Spix’

Am 1.6.2017 besuchte Eckard Kupfer das Neotropenseminar in Tübingen, das zur zoologischen Exkursion nach Brasilien gehört. Dort stellte er das Spix und Martius Projekt vor, bei dem wir in Minas Gerais für einen Dokumentarfilm mitgewirkt hatten.

Eine Kurzversion des Films wurde bereits in Brasilien vorgeführt. Das gesamte Filmprojekt ist bis 2020 ausgelegt, so dass wir uns nächstes Jahr in Ilhéus mit dem Kamerateam wiedersehen.

EIne Woche davor wurde ein zweiter Spix und Martius-Film bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Wir arbeiten auch dabei mit. Verantwortlich ist hier die Produzentin Angelika Weber von OMNIS TERRA MEDIA GmbH.

Wir feuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Read Full Post »

Aras am Rio Tapajós

Aras am Rio Tapajós

Santarém liegt am Zusammenfluss des Rio Tapajós und des Amazonas. So ist es dann doch auch wieder. Vor einem halben Jahr mit den Studenten noch am Rio Cristalino, der nahe der Lodge in den Rio Teles Pires fließt, sich dann mit dem Rio Juruena zum Tapajós verbindet und sich hier in Santarém mit seinem grünen Wasser mit dem milchkaffeefarbenen Amazonas vereint.

Nein, es ist keine neue studentische Exkursion, es ist ein Besuch auf traditionsbewegtem Biologenboden. Spix und Martius waren hier (19. -23.9. 1819), am 1.7.1828 war es Hercules Florence, Expeditionsmaler bei der Langsdorff-Expedition (1822-1829), Alfred Wallace und Henry Bates (1839) sowie u.a. der deutsche Arzt Robert Christian Barthold Avé-Lallemant (1859).

Die Kirche war anscheinend das erste Gebäude in Santarém. Die Jesuiten bauten sie, ganz im katholischen Sinne, auf einen Friedhof der hier ansässigen Indianer. War ja auch sonst kein Platz da.

Kirche in Santarém

Kirche in Santarém

Im Hafen von Santarém

Im Hafen von Santarém

Im Hafen von Santarém

Im Hafen von Santarém

Harpyie im Zoo von Santarém

Harpyie im Zoo von Santarém

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) am Rio Tapajós

Spix und von Martius waren bei der Anreise nach Santarém auf dem Amazonas gekentert. Aus Dankbarkeit, dass sie gerettet überlebten, liess von Martius nach der Rückkehr nach Erlangen ein Kreuz anfertigen, das er in die Kirche Nossa Senhora do Conceicão am Hafen schickte.

DSC00430-1

Kirche Nossa Senhora do Conceicão

Gedenktafel

Gedenktafel

Auf der Suche nach den Flussdelphinen sehe ich Hoatzins. Der Hoatzin (Opisthocomus hoazin), auch Schopfhuhn oder Stinkvogel genannt, ernährt sich von Blättern, die er ähnlich Wiederkäuern verdaut. In der Literatur wird beschrieben, dass sein Fleisch deswegen stinkt und nicht verzehrt wird. Das ist am Tapajós definitiv anders. Hier wird er gejagt, dann wird ihm das „Fell über die Ohren“ gezogen und die Haut entfernt. Daraufhin wird der Vogel im Kräuterbad
gewässert und zubereitet.

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Auf meiner Suche nach den beiden im Amazonas vorkommenden Delfinarten (Inia geoffrensis und Sotalia fluviatilis) war auf dem Tapajós, rund 1.000 km von der Mündung des Amazonas in den Atlantik, die Flut stark wahrzunehmen.

Immerhin gesichtet: Inia geoffrensis

Immerhin gesichtet: Inia geoffrensis

Auf dem Fischmarkt in Santarém

Auf dem Fischmarkt in Santarém

Auf dem Fischmarkt in Santarém

Auf dem Fischmarkt in Santarém

So entspannen die urbanen Einheimischen am Tapajós.

So entspannen die urbanen Einheimischen am Tapajós.

Read Full Post »