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Weiter nach Süden

Morgen, Sonntag, brechen wir auf nach Alta Floresta. Die Straße zurück vom Rio Teles Pires ist aufgrund eines weiteren LKW-Unfalls blockiert, mal sehen, wie wir das umgehen werden.

Am Montag werden wir dann mit einem Reisebus nach Campo Grande fahren. Nächstes Ziel ist  das südliche Pantanal, das aktuell aufgrund von Regen und des in diesem Jahr deutlich früher aufgetretenen jahreszeitlichen Hochwassers offenbar schon überschwemmt ist.

Die nächsten Tage werden wir wohl nur episodisch Internet-Zugang haben, deshalb schon mal diese Vorabmitteilung.

Der Blog  wird immer wieder aufgefrischt, auch  sollen weitere Nachträge vom Rio Cristalino folgen.

In unseren YouTube-Channel werden wir auch neue Filme einstellen.

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Unsere Fotofallen sind sehr erfolgreich.

Neu dieses Jahr Dasypus kappleri, unser Film dazu bei YouTube:

Flachlandtapir (Tapirus terrestris)

Dazu jede Menge Pekaris in allen Arten, Farben, Formen, Größen…

Nachdem der erste Anlauf auf den Serra-Trail buchstäblich zum Wassertreten wurde, haben wir uns für einen zweiten Tag besseres Wetter ausgesucht.

Mimikry

Ameerega flavopicta

Zigzag-Heron (Zebrilus undulatus) auf dem Nest

White-banded Swallow (Atticora fasciata)

Bat Falcon (Falco rufigularis)

Nachtprogramm

Referate am Abend in angemessener Atmosphäre

Und im Wald ruft eine Crested Owl (Lophostrix cristata), wie mit Xenocanto unschwer zu bestätigen ist.

Paranuss-Trail

Zuweilen gibt es auch Regenpausen (die gerne etwas länger sein könnten…), in denen wir die Gegend erkunden. Auf der Fahrt zum Paranuss-Trail

konnten wir mehrfach Weißwangen-Klammeraffen (Ateles marginatus) beobachten.

Farbenrausch mit Aras:

Eine kleine Gruppe von Madeira Parakeet (Pyrrhura snethlageae) wurde im dichten Blätterdach nur entdeckt, weil sie sich lärmend durch das Geäst bewegte.

Der inzwischen legendäre „Mädchenbeinbaum„:

 

Leptodeira annulata (Colubridae):

Der Trail wird auch von anderen Leuten besucht.

Wir versuchten, die Spuren auch dieses Besuchs nachzuempfinden.

 

Am Tübinger Centrum für integrative Neurowissenschaften (CIN) wird die Sprache der Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) erforscht (Kurzbericht im Schwäbischen Tagblatt vom 23.02.2018). Wir werden die Art bald im Osten Brasiliens sehen.

Nach einer trockenen Nacht, in der uns morgens um 3:45 ein Brüllaffe geweckt hatte, brachen wir per Boot zum Serra Trail auf. Mit dem Moment des Anlegens fing wieder kräftiger Regen an, der uns buchstäblich den Regen in die Schuhe trieb. Trotzdem fanden wir Wilde Ananas, den Pfeilgiftfrosch Amereega flavopicta, Nachtschwalben,

den mit den Stinkmorcheln verwandten Pilz Staheliomyces cinctus

und viele andere Arten, die wir kameraschonend leider nicht fotografieren konnten…

Ein großer Greifvogel trägt im Flug mit seinen Fängen einen Affen über der Lodge in Richtung Rio Teles Pires… Leider hatte für diesen nur Sekunden dauernden Moment niemand eine Kamera zur Hand.

Das hier suchen wir allerdings noch.